GeheimRat

artprocess - a level of reflexion

/ CourseSyllabi


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teaching philosophy

MODULES

I. recent art history / recent art theory

  • art in context of nonlinear science, cybernetics, chaos theory, theory of complexity, system theory
  • focus on question 'What is doing the art?'
  • focus on principles of art-organisation and art-operations
  • knowledge of contemporary art and newer art productions
  • artistic practice as knowledge production
  • knowledge of art-system(s)

II. digital media

  • media science (knowledge of theories, models and terms of media- and communication-technologies)
  • media production (experimental use of digital tools, use of media- and communication-technologies)
  • media criticism (education for selfreferential studies, changed perception, recognition and conception)
  • computer as a working tool (editing, designing, programming), as a presentation and archive model (multimedia installation, website) or as a social tool (networking, e-mailing)

III. project work as contemporary art practicte


IV. project management, fine arts administration

  • newer forms of art-presentation
  • newer forms of art-distribution
  • knowledge of impact factors (economy, law, science, politics)
  • development of creative skills and talents

The education is structured by:

  • seminars
  • workshops
  • individual tutoring
  • lectures and lessons
  • colloquia and studygroups
  • project based work


CONTEXT

The dynamics of the information- and communication technology (ICT) and the digital media emerge and affect our world in fundamental ways.
After a growing cross process of technological development and artistic practises in the 90th art and culture and their conditions of production, reception and presentation are changing.

Especially the technical surrounding and the internet - and its inherent principles inter-/activity, connectivity, processuality, operationality, experimentation - are the important influences at present:
the computer is the ideal space for networking (of different techniques, media, disciplines, procedures, methods, persons...), the internet and its technological structure offer a specific social and cultural action field and show new forms and possibilities of behaviour and epistemological shifting of traditional categories.
Therefor technical and theoretical knowledge are important elements in the artistic education of today.

"Das ist die Aufgabe alles Raumgestaltens: Räume zu öffnen, innerhalb welcher etwas hingestellt wird, was vorher nicht vorgestellt werden konnte [...] 'Zeitvertreib' wird dann wohl bedeuten, die von allen Seiten heranstürmende Zukunft durch Raster zu sieben (ja die Zeit nicht mehr aus der Vergangenheit in Richtung Zukunft, sondern als Vergegenwärtigung der Zukunft, also räumlich, erkannt und erlebt werden wird), und Freizeitraum wird daher jener Raum zu sein haben, in welchem die Zukunft vorweggenommen wird (futuriert wird), um die Gegenwart zu informieren."
[V. Flusser, Räume, 1991.]

The important issue is to develop and to drive the operational power of art and to explore especially the digital media in hybridization with existing artistic techniques, media and traditions.
This means to shift the traditional borders of art into other fields such as mass media, video, audio, software - such as science, economy and law as well.

The artworks of these alliances are interdisciplinary hybrids:
ambivalent spaces, that are at the same time analog and digital, tactile and abstract, material and immaterial, expanding hyper-sensuality in the timelessness and 'de-local-ness' of media flows.

BASES

Our research is based on the specific (affectual, perceptive, conceptual and de-/constructivist) qualities of art

  • to explore and analyse existent matrices of systems and discover the system codes.
  • to develop new models of perception and action,
  • and to develop their introduction into cultural techniques and procedures.

Our teaching philosophy is based on experimentation, innovation and hybridization of existing media and engages the traditionel, well-known and reentered model:

head (thinking) - heart (feeling) - hand (doing)

teaching-philosophy



/ CourseSyllabi


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lehrphilosophie

LEHRMODULE

I. neueste kunstgeschichte / kunsttheorie

  • kunst im kontext der nichtlinearer wissenschaften, kybernetik, chaostheorie, komplexitaetstheorie, systemtheorie
  • fokussierung der frage 'What is doing the art?'
  • fokussierung von prinzipien der organisationen und operationen von kunst
  • kenntnisse der aktuellen kunst und neuere kunstproduktionen
  • kuenstlerische praxis als wissensproduktion
  • kenntnisse ueber das kunst-system

II. digitale medien

  • medienwissenschaften (kenntnisse von theorien, modellen und terminologien der medien- und kommunikationstechnolgoien)
  • medienproduktion (experimentelle anwendung digitaler tools, anwendung von medien- und kommunikationstechnolgoien)
  • medienkritik (aus/bildung fuer selbstreferentielle studien, veraenderte wahrnehmungen, erkennungen und konzeptionen)
  • der computer als arbeitswerkzeug (editing, designing, prgramming), zur praesentation und archivierung (multimedia installationen, website) oder als soziales werkzeug (networking, e-mailing)

III. projektarbeit als zeitgenoessische kunstpraxis

IV. projekt management, fine arts administration

  • neuere formen der kunstpraesentation
  • neuere formen der kunstdistribution
  • kenntnisse ueber einflussfaktoren (oekonomie, recht, wissenschaft, politik)
  • entwicklung kreativer faehigkeiten und talente

Die aus/bildung strukturiert sich in:

  • seminare
  • workshops
  • individuelles tutoring
  • vortraege and vorlesungen
  • colloquia and studiengruppen
  • projekt basiertes arbeiten


RAHMENBEDINGUNGEN

Mit einsatz und anwendung der medientechnologien sind umfangreiche transformationen in allen funktionssystemen der gesellschaft angestossen worden und in der folge tiefgreifende konsequenzen und gesellschaftliche verwerfungen zu registrieren.
Vor dem hintergrund des prozesses einer zunehmenden verschraenkung von kulturellem austausch, technologischer entwicklung und kuenstlerischen praktiken sind in den neunziger jahren ebenso umfassende veraenderungen der produktions-, rezeptions- und praesentationsbedingungen von kunst in gang gesetzt worden.

Insbesondere ist die einschreibung einer technischen umgebung zu beobachten, deren prinzipien (im falle des internet inter-/aktivitaet, konnektivitaet, prozessualitaet, dezentralitaet und unabgeschlossenheit) ihre Wirkung i.S. einer technisierten aesthetik entfalten.
Der computer zeigt sich dabei als idealer ort fuer die kombination und hybridisierung verschiedener techniken, medien, disziplinen, verfahren, methoden, personen... Das internet zeigt sich als ein spezifisch soziales und kulturelles handlungsfeld und bildet neue konkrete und medienspezifische aktions-, kooperations- und handlungsformen heraus.
subjektivierungsprozesse, wahrnehmungs- und kognitionsprozesse werden ueberarbeitend in Angriff genommen, epistemologische verschiebungen werden anhand der begriffe von arbeit, eigentum, politik und gesellschaft deutlich.
fuer all' jene entwicklungen sind technische und theoretische kenntnisse im rahmen einer heutigen kuenstlerischen aus/bildung evident.

"Das ist die Aufgabe alles Raumgestaltens: Räume zu öffnen, innerhalb welcher etwas hingestellt wird, was vorher nicht vorgestellt werden konnte [...] 'Zeitvertreib' wird dann wohl bedeuten, die von allen Seiten heranstürmende Zukunft durch Raster zu sieben (ja die Zeit nicht mehr aus der Vergangenheit in Richtung Zukunft, sondern als Vergegenwärtigung der Zukunft, also räumlich, erkannt und erlebt werden wird), und Freizeitraum wird daher jener Raum zu sein haben, in welchem die Zukunft vorweggenommen wird (futuriert wird), um die Gegenwart zu informieren."
[V. Flusser, Räume, 1991.]

Ein bedeutendes thema besteht in der entwicklung und forcierung der operationalen kraefte der kunst und die erforschung insbesondere der digitalen medien in hybridisierung existierender kuenstlerischer techniken, medien und traditionen.
Dies bedeutet in der folge, die traditionellen grenzen von kunst in die verschiedenen medialen felder und ebenso in die bereiche wissenschaft, oekonomie und recht zu verschieben

bei diesen allianzproduktionen handelt es sich um interdisziplinaere hybride, die sich in ambivalenten raeumen aufhalten, die gleichsam analog und digital, taktil und abstrakt, materiell und immateriell auftreten, hypersensitiv in das zeit- und raumlose eines medienflusses expandieren.

FORSCHUNGS- UND LEHRGRUNDLAGEN

Unsere forschung basiert auf den spezifischen (affektuelle, perzeptiven, konzeptionellen und de-/konstruktivistischen) qualitaeten von kunst

  • existierende Matrizen zu explorieren und die bestimmenden programme zu decodieren.
  • neue wahrnehmungs- und handlungsmodelle zu erkunden und zu entwerfen,
  • und diese als kulturtechniken und -verfahren einzufuehren.

Our teaching philosophy is based on experimentation, innovation and hybridization of existing media.

kopf (denken) - herz (fuehlen) - hand (tuen)

teaching-philosophy